Eichmeister Sovereign

EU-/Self-Host-Backends, Exit-Fähigkeit und Infrastrukturkontrolle.

Diese Linie beantwortet die Frage, wovon Ihre KI-Landschaft tatsächlich abhängt – und was ein Wechsel kosten würde, solange die Entscheidung noch offen ist.

Angebote dieser Linie

Was hier buchbar ist.

Angebot 05

Souveränitäts-Assessment

Verfügbar

Datenpfade, Anbieterabhängigkeiten und Exit-Fähigkeit bewerten.

Passt, wenn: Sie wollen wissen, wovon Ihre KI-Landschaft abhängt, bevor Sie Infrastruktur festschreiben.

Durchlaufzeit
2–3 Wochen
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Einstieg

Backend-Aufbau

Roadmap

EU-/Self-Host-Infrastruktur entlang des Assessment-Ergebnisses.

Noch kein buchbares Angebot.

Angebot 05 · Souveränitäts-Assessment

Bevor Infrastruktur festgeschrieben wird: wissen, wovon Sie abhängen.

Souveränität ist keine Haltung, sondern eine Reihe überprüfbarer Eigenschaften: Wo liegen Daten, wer kann darauf zugreifen, welche Anbieter sind unverzichtbar, und wie lange dauert ein Wechsel. Wir bewerten das an Ihrem Bestand und benennen offen, welche Abhängigkeiten sich lohnen und welche nicht.

Regulatorischer Bezug dieses Angebots

Durchlaufzeit 2–3 WochenPreis ansehen

Details zu diesem Angebot

Inhalt, Ablauf und regulatorischer Bezug.

Heute: Datenpfade sind nicht dokumentiert

Welche Daten ein KI-Dienst tatsächlich verarbeitet, in welcher Region er läuft und welche Unterauftragsverarbeiter beteiligt sind, steht meist nur in Vertragsanhängen, die niemand ausgewertet hat. Ohne diese Aufnahme ist jede Aussage zur Datenlage eine Vermutung.

Heute: Ausstieg ist nicht erprobt

Solange niemand geprüft hat, wie Daten, Modelle und Workflows aus einem Dienst herauskommen, ist der Ausstieg eine Absicht, keine Option. Der Aufwand zeigt sich dann genau in dem Moment, in dem er nicht mehr verhandelbar ist.

Absehbar: Souveränität wird abgefragt

Kunden, Versicherer und Auftraggeber im regulierten Umfeld fragen zunehmend nach Hosting-Region, Drittlandübermittlung und Ausstiegsfähigkeit. Wer das beantworten kann, verkürzt Prüfungen statt sie auszuhalten.

  1. Aufnahme der Dienste und Datenflüsse

    Woche 1

    Eingesetzte Modelle, Plattformen und Speicherorte erfassen: Hosting-Region, Vertragslage, Unterauftragsverarbeiter, Zugriffswege. Ergebnis: eine Karte der tatsächlichen Datenpfade statt der geplanten.

  2. Abhängigkeiten bewerten

    Woche 1–2

    Je Dienst bewerten wir Ersetzbarkeit, Wechselaufwand, Datenbindung und Preisrisiko. Kritische Abhängigkeiten werden von zweckmäßigen unterschieden – nicht jede Abhängigkeit muss aufgelöst werden.

  3. Ausstiegspfade prüfen

    Woche 2

    Für jeden kritischen Dienst: Exportwege, Datenformate, Aufwand und realistische Dauer eines Wechsels. Wo möglich, prüfen wir den Export an echten Daten statt am Handbuch.

  4. Zielbild und Reihenfolge

    Woche 2–3

    Empfehlung für EU- oder Self-Host-Alternativen, mit Aufwand und Nutzen je Schritt. Ergebnis ist eine priorisierte Reihenfolge, die Sie auch ohne uns umsetzen können.

Der anschließende Backend- und Datenraum-Aufbau ist noch in Vorbereitung und wird je Fall zugeschnitten.

  • Karte der Datenpfade je eingesetztem KI-Dienst, inklusive Region und Beteiligten
  • Bewertung je Dienst: Ersetzbarkeit, Wechselaufwand, Datenbindung, Preisrisiko
  • Dokumentierter Ausstiegspfad je kritischem Dienst, mit Aufwand und Dauer
  • Bewertung möglicher EU- und Self-Host-Alternativen entlang Ihrer Anforderungen
  • Priorisierte Maßnahmenreihenfolge mit Verantwortlichen und Terminvorschlag
  • Auswertung als Dokument, nutzbar für Kunden- und Versichererfragen

Bezug zu Eichmeister. Bewertete Datenpfade und Anbieterentscheidungen werden am jeweiligen Registerobjekt vermerkt.

Einordnung, keine Rechtsberatung. Die verbindliche Bewertung trifft Ihre Rechts- oder Datenschutzfachperson – auf Grundlage der Dokumentation, die hier entsteht.

  • DSGVO Kapitel VDrittlandübermittlung wird je Dienst bewertet und belegt, statt aus den Standardeinstellungen eines Anbieters zu folgen.
  • DSGVO Art. 28 / 32Auftragsverarbeitung, Unterauftragsverarbeiter und technisch-organisatorische Maßnahmen werden je Datenpfad geprüft.
  • DORA Art. 28 ff.Soweit anwendbar: Abhängigkeiten von IKT-Drittdienstleistern und Ausstiegsstrategien – hier als Vorarbeit dokumentiert, nicht als Prüfungsurteil.

Nein. Das Assessment bewertet, welche Abhängigkeiten tragbar sind und welche nicht. In den meisten Häusern sind es einzelne kritische Pfade, nicht die gesamte Landschaft.

Der Quick-Check schaut auf Nachweisfähigkeit und AI-Act-Pflichten. Das Assessment schaut auf Infrastruktur, Datenpfade und Ausstiegsfähigkeit. Beides ergänzt sich, keines setzt das andere voraus.

Ja. Wir benennen offen, welche Kontrolle Sie mit einem Dienst abgeben – die Entscheidung bleibt Ihre und wird dokumentiert, statt unausgesprochen zu bleiben.

Dann setzt der Aufbau eines EU- oder Self-Host-Datenraums direkt auf dem Ergebnis auf. Dieses Angebot befindet sich noch in Vorbereitung; Umfang und Ablauf stimmen wir im Einzelfall ab.

Förderung möglich

Viele unserer Schulungen und Beratungsleistungen können über bestehende Programme bezuschusst werden – in Deutschland vor allem über das Qualifizierungschancengesetz (QCG) und die BAFA-Beratungsförderung, in Österreich über KMU.DIGITAL.

Für Setup- und Begleitleistungen sind vor allem die BAFA-Unternehmensberatung (50–80 % der Beratungskosten, förderfähig bis ca. 2.800 € je Beratung) und INQA-Coaching (bis 80 %, max. 12 Coaching-Tage à 1.200 € netto) relevant.

Keine Förderzusage: Programme, Budgets und Voraussetzungen ändern sich, alle Beträge sind Circa-Werte. Ob eine Förderung möglich ist, entscheidet immer die zuständige Stelle im Einzelfall.

20 Minuten, Ihr eigener Bestand, klare Antwort.

Wir klären, welches Angebot dieser Linie für Sie der richtige nächste Schritt ist – oder was vorher mehr Wirkung entfaltet.